Was ist das Scalp Trading?

Was ist das Scalp Trading

Das Scalping ist eine relativ einfache Strategie, die neben dem Forex Trading auch noch an vielen anderen Märkten Anwendung findet. Doch was genau ist Scalping eigentlich? Beim Scalp Trading geht der Händler innerhalb einer sehr kurzen Zeit eine große Zahl an Trades ein - und das mit sehr engen Stop-Loss. Dies erfolgt ganz getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist, denn dabei werden sehr viele kleinere Gewinne erzielt, die aber in ihrer Summe doch einen ansehnlichen Betrag erbringen. Nun ist es aber leider so, dass nicht bei allen Brokern das Scalping erlaubt ist, da sich die Broker hierbei nicht rechtzeitig absichern können, noch bevor der Trade abgeschlossen ist. So besteht für den Broker das Risiko, dass er selbst Verluste macht, der Trader hingegen Gewinne einfährt.

Worauf ist beim Scalp Trading bei der Brokerwahl zu achten?

Zwar richtet sich die Wahl des Brokers unter anderem auch danach, ob dieser überhaupt das Scalp Trading anbietet. Bei langfristigen Trades dürfte es wohl recht unerheblich sein. Da beim Scalping aber jede Sekunde zählt, kann eine langsame Öffnung einer Position bereits fatale Auswirkungen haben. Sogenannte ECN Broker haben den Trend längst erkannt und sich speziell auf das Scalping spezialisiert.

Vor- und Nachteile beim Scalp Trading

Scalp Trading ist ideal geeignet, um möglichst schnell einen Gewinn zu erzielen. Dafür ist es nicht mal notwendig, dass man sich technisch oder analytisch gut auskennt. Doch das Scalping hat auch seine Schattenseiten. So wird diese Form nicht von allen Brokern angeboten und durch Spreads werden mitunter große Teile der ohnehin schon recht klein ausfallenden Gewinne wieder minimiert. Auch wenn die Gewinne doch eigentlich recht schnell generiert werden können, ist das Scalp Trading doch sehr zeitintensiv, denn es erfordert eine umfassende und detaillierte Beobachtung des Marktes.

Wie funktioniert Scalp Trading?

Wie funktioniert Scalp Trading

Zum Scalping sind vor allem ständig schwankende Währungen sehr gut geeignet. Sehr passend sind beispielsweise die Währungskurse EUR/USD oder GBP/USD. Im Idealfall wählt man den Timeframe M1 oder noch kleiner. Allerdings dürfen auch M5 und M15 nicht aus dem Blick verloren werden. Die beste Zeit zum Scalping ist die Session Europa/USA/Asien. Doch bevor der erste Trade gesetzt wird, sollte man sich wenigstens bis 10 oder 15 Minuten Zeit nehmen, um den aktuellen Markt zu überschauen. Stop-Loss sollten nur für maximal 10 Pips gesetzt werden. Sobald ein 1- bis 1,5-facher Gewinn generiert wurde, wird die Position geschlossen. Dies muss allerdings manuell erfolgen, da der Take-Profit in den meisten Fällen nicht so nah an den Entry gelegt werden kann.

Scalp Trading und Forex Indikatoren

Viele Handelsprogramme verfügen bereits über die Integration von Forex Indikatoren. Deshalb ist auch das Scalp Trading mit diesen Programmen in der Regel kein Problem. Welche Indikatoren nun aber genau vorhanden sind und welche davon sich am besten zum Scalping eignen, darüber gilt es sich unbedingt im Vorfeld zu informieren. Viele Indikatoren sind sich recht ähnlich, deshalb ist ein gemeinsamer Einsatz nicht empfehlenswert.

Woher kommen die Forex Indikatoren?

Schon etwa um 1970, als der Börsenhandel auf Computer umgestellt wurde, kamen nach und nach immer mehr Forex Indikatoren auf. Die Berechnung einiger Oszillatoren ist lediglich mit einer speziellen Software möglich. Dies betrifft beispielsweise den MACD oder die Stochastik. Es gibt aber auch Indikatoren, die schon wesentlich älter sind als die Börse selbst, wie etwa die Fibonacci-Folge. Wirklich relevant wurden sie aber erst, als der Devisenhandel auch privaten Tradern eröffnet wurde, denn große Trader legten kaum einen Wert darauf. Allerdings änderte sich dies ab 1980, als beim Forex-Handel auf Computersoftware umgestellt wurde, denn ab dem Moment wurden die Indikatoren auch für Händler wieder deutlich interessanter.

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